Wir schützen kleine Wüstenblumen!

Gegen Genitalverstümmelung
Für Frauen- und Kinderrechte

Was wir erreicht haben und noch planen...

 

CAFGEM-Schulkinder können sich freuen:

In Kiswahili, der Landessprache Kenias, bedeuten die Worte "Elimu bila Ukeketaji" Bildung statt Verstümmelung. Damit trägt das CAFGEM-Projekt sein Anliegen offensiv nach außen. Das Projektmotto wurde zusätzlich auch im Innern der achtklassigen Schule auf die Stirnwände aller Klassen aufgebracht. Bisher eine landesweit einmalige Aktion und ein unmißverständliches Signal an die Bevölkerung! Bei der Aufnahme ihrer Kinder unterschreiben alle Eltern, dass sie der Ächtung von FGM zustimmen und ihre Töchter nicht verstümmeln lassen werden. Zusätzlich erklären sie sich mit regelmäßigen medizinischen Kontrollen (Genital Health Check-ups) einverstanden.

Für diese Kombination von Aufklärung, Bildung und Kinderschutz erhielt die CAFGEM-Schule von der kenianischen Bildungsbehörde den Titel Role-Model verliehen.

 

In Planung:

Anbau am CAFGEM-Kindergarten

Der CAFGEM-Kindergarten "Blauer Strauß" ist in einem einräumigen Häuschen auf dem Schulhof angesiedelt. Hinter dem Kindergarten liegt ein Schulgarten zum Anbau von Obst für die Vitaminversorgung und die Aufzucht von tropengeeigneten Bäumen und anderen Pflanzen zur Begrünung der Anlage.

Bedarf: Mittlerweile werden außer der Baby Class noch zwei Vorschulklassen betreut und unterrichtet, die später in die CAFGEM-Schule nachrücken. Die Kindergärtnerinnen haben bei ihrer pädagogischen Arbeit Schwierigkeiten, zwei Altersgruppen aufgrund des akuten Platzmangels angemessen zu betreuen. Sie wünschen einen Erweiterungsbau am Kinderhaus, denn ohne Vorschule haben kenianische Kinder keinen Anspruch auf eine weiterführende Schulbildung. Dieser Kindergarten konnte bisher mittels Spenden anteilig erweitert werden, die Bauarbeiten sind aber noch nicht abgeschlossen.

 

Neuer Kindergarten für Maasai-Kinder in der Taita-Region

Wir haben Verständnis für die Sorgen der Maasai-Eltern, die ihre Kleinsten aufgrund zu großer Distanzen nicht in unsere Fördereinrichtungen schicken können. Wilde Tiere behindern den viel zu langen Schulweg durch die Savanne. Gerade die Maasai betreiben die rituelle Genitalverstümmelung an Kindern. Es haben bereits mehrere Aufklärungsversammlungen in drei Manyattas durch die CAFGEM-Mitarbeiterinnen stattgefunden mit dem positiven Ergbnis, dass die Eltern auch hier auf dieses schädliche Ritual verzichten wollen. Sie sind auch damit einverstanden, dass unsere Förderkriterien der medizinischen Check-ups umgesetzt werden. Bisher wird der Vorschulunterricht noch in einer behelfsmäßigen Lehmhütte (die Abends als Kirche dient) durchgeführt. Das ist kein Dauerzustand. Ein solides Gebäude mit einer neu verlegten Wasserzufuhr für eine verbesserte Hygiene soll hier Abhilfe schaffen, denn viele der landesüblichen Infektionskrankheiten basieren auf mangelnder Hygiene. Mit einem neuen Kindergarten wird auch die Aufklärung zur Reproduktiven Gesundheit der erwachsenen Maasai hier noch effektiver durchgeführt werden können.

 

Dringend benötigter Wohnraum für Lehrpersonal

Kenia ist doppelt so groß wie die BRD. Das Personal der Projektschule am Tsavo kommt aus verschiedenen Landesteilen und braucht Wohnraum. Die angrenzende Siedlung in der Savanne bietet kaum Möglichkeiten angemessener Unterkünfte. Die Siedler leben in Lehmhütten ohne fließend Wasser und Toiletten... Das Gebiet hat noch keine ausreichende Infrastruktur. Familienangehörige können deshalb nicht nachgeholt werden. Diese mangelhafte Situation soll mit dem Bau von Personalunterkünften behoben werden.

Bedarf:

Zunächst soll ein Grundstück von der Gemeinde erworben und mit einer Mauer umzäunt werden. In diesem Campound sollen etwa sechs einstöckige Wohnbungalows mit je 2 Wohneinheiten errichtet werden, ausreichend für alle Lehrer der Projektschule mit ihren Familien. Auch die Unterkünfte für einen Hausmeister und einen Nachtwächer mit Familienangehörigen sind dringend erforderlich. Für die teilweise Selbstversorgung der Familien mit dem Anbau von Grundnahrungsmitteln wie Mais und Gemüse wäre der Kauf eines Ackers (Shamba) sinnvoll.

Die Baukosten werden sich auf ca. 80.000 Euro belaufen. Wir hoffen sehr, auch dieses notwendige Bauvorhaben für eine bessere Infrastruktur in der Siedlung realisieren zu können, damit das Lehrpersonal zumutbar untergebracht werden kann.

Bitte spenden Sie auf unser gemeinnütziges
Spendenkonto 211 014 164 - BLZ 440 501 99 (SPARKASSE Dortmund)

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TABU ist ein gemeinnütziger e.V., daher sind Spenden steuerlich absetzbar: Bis zu 200,-- EUR genügt beim Finanzamt die Vorlage des Überweisungsbelegs oder eines Kontoauszuges, bei dem aber unsere Steuernummer: 314/5702/4953 im Verwendungszweck mit angegeben sein muss!!
Ab 200,-- EUR ist zur Anerkennung eine Spendenbescheinigung nötig, dazu bitte bei Überweisungen von Hand im Verwendungszweck einen Vermerk machen und den vollen Namen und Adresse eintragen oder mit der Bitte um eine Spendenbescheinigung direkt an uns wenden. (Diese Zuwendungsbestätigungen stellen wir aus organisatorischen Gründen normalerweise erst nach den Festtagen am Anfang des Folgejahres aus.)

Wir erhielten auch dieses Jahr den aktuellen Freistellungsbescheid der zuständigen Finanzbehörde. Ihre Spende ist somit absetzbar. Selbstverständlich erhalten sie von uns eine Spendenquittung, wenn Sie uns ihren vollständigen Namen und Adresse auf dem Überweisungsformular angeben. Wir beachten den Datenschutz und geben persönliche Daten niemals weiter!

 

 

Die Stadt Dortmund fördert das Ehrenamt:

TABU e.V. wurde gewürdigt mit dem Agenda21-Siegel für Nachhaltigkeit und gewann 2011 den jährlichen Wettbewerb.

 

CAFGEM-Kindergarten "Blauer Strauss" in Kenya.

 

Die Künstlerin Bruni Braun spendete unseren Förderkindern das tolle Lesebuch "The Rhinoceros and the Housefly". Wir danken sehr herzlich im Namen der CAFGEM-Kinder und den pädagogischen Mitarbeitern!

 

Puppenspenden für den CAFGEM-Kindergarten in Kenia. Mit den Puppen wird nicht nur gespielt. Sie werden kindgerecht für die Aufklärung gegen FGM eingesetzt.

 

 

Prüfung der verwendeten Spendengelder durch TABU e.V.

 

Ihre Spenden kommen an:
Die Verweigerung von Genitalverstümmelung ist gelungen durch Aufklärung, Bildung und Gesundheitskontrollen bei CAFGEM in Kenia. Davon überzeugen wir uns persönlich jedes Jahr aufs Neue.

 

Fotos & Texte copyright TABU e.V.