Wir schützen kleine Wüstenblumen!

Gegen Genitalverstümmelung
Für Frauen- und Kinderrechte

 

Ziel von Verein TABU INTERNATIONAL ist die totale Abschaffung der genitalen Verstümmelung als schädliche Tradition und Form massiver ritueller Gewaltanwendung gegen minderjährige Schutzbefohlene!

Wir brechen ein Tabu, um Kinder vor ritueller Gewalt zu schützen!

TABU INTERNATIONAL ist ein gemeinnütziger Verein des öffentlichen Rechts. Spenden sind somit steuerlich absetzbar. Wir leisten seit 2001 Aufklärung und fördern Bildungsprojekte in Afrika zwecks Beendigung der ritualisierten Gewalt von  Genitalverstümmelungen („Beschneidung“). Unser Ziel ist ein verbesserter Kinderschutz, der durch Aufklärung, Bildung und Kontrolle erreicht werden kann. Die physische und psychische Unversehrtheit ist das wichtigste Menschenrecht.

FLUCHTURSACHEN BEKÄMPFEN!

... ist ein häufig geäußerter Appell angesichts der Flüchtlingsströme nach Europa. Nichts anderes praktizieren wir seit vielen Jahren in Afrika (Kenya und Burkina Faso) indem wir helfen, Menschen durch Aufklärung und den Bau von Kindergärten und Schulen mehr Zugang zur Bildung zu ermöglichen. Die Verlegung von Wasserleitungen für eine verbesserte Hygiene und Arbeitserleichterung der Frauen gehören dazu. Wenn wir ausreichend Spendeneingänge erreichen, erhalten Frauengruppen Starthilfen für ökonomisch sinnvolle Projekte. Unsere Projektstandards basieren auf langjähriger Erfahrung und haben sich bewährt. Sie beinhalten, dass Erwachsene und Eltern unserer Förderkinder an Aufklärungsveranstaltungen zur Reproduktiven Gesundheit teilnehmen. Mit ihrer Unterschrift verpflichten sie sich zudem, die Mädchen vor Genitalverstümmelung (FGM) zu schützen und stimmen der Durchführung von medizinischen Unversehrtheitskontrollen zu. Die Aufklärung gegen die "Beschneidungen" an Jungen steht noch am Anfang, wurde bisher kaum infrage gestellt, doch gibt es eine Wechselwirkung zwischen der Jungen- und der Mädchen"beschneidung". Religionsfreiheit und traditionelle Gewohnheiten stoßen an Grenzen wenn es darum geht, einen geschlechtsneutralen Kinderschutz zu erreichen.

https://schariagegner.wordpress.com/2017/07/08/mythen-nebelwurf-und-fehlinformationen-werden-fgm-nicht-beenden/

 

4Der Widerstand gegen schädliche Praktiken wie die traditionelle Genitalverstümmelung ist Bedingung für einen gesellschaftlichen Wertewandel zugunsten von Menschenrechten; Kinderrechte sind Menschenrechte. In Kenya konnten wir mithilfe von Spenden 3 Kindergärten & 2 Schulen bauen lassen. Schülerinnen werden mit Erlaubnis der Eltern regelmäßig auf ihre Unversehrtheit untersucht (genital check-ups).

KENYA: CAFGEM (Community against Female Genital Mutilation/FGM)

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TaikoClassMotto TaikoHartmut

Kasigao: Geschafft! Der neue Kindergarten "CAFGEM Taiko Nursery" wurde Ende 2017 fertiggestellt. Es ist der dritte Kindergarten, den wir mithilfe unserer SpenderInnen bauen konnten. Dafür auch an dieser Stelle sehr herzlichen Dank an alle Mitwirkenden! Die Kinder haben nun ein robustes Steinhaus statt einer brüchigen Lehmhütte für ihre vorschulische Bildung. Zusammen mit den Erwachsenen freuen sie sich auch über die neu verlegte Wasserleitung, die den Frauen das mühsame Schleppen der Wasservorräte erspart. Innen und außen prangt auch hier wieder das Projektmotto "No Mutilation But Education". Weil die Maasai dieser Manyatta Female Genital Mutilation/FGM aufgegeben und das positive Wissen als Multiplikatoren verbreiten, haben wir ihnen sehr gerne geholfen, den Kindergarten mit Vorschule zu bauen, was sich längst herumgesprochen hat. Inzwischen gibt es einen großen Zulauf an Kindern aus der Umgebung.

TavetaPrimaryFrontTaveta: Alle 8 Klassen der zweiten Projektschule am Kilimanjaro wurden 2016 fertiggestellt. Die Tagesschule soll nun eine duale Funktion als Internat bekommen. Dafür ist der Bau von Schlafräumen erforderlich. Wie in der ersten Förderschule werden auch hier Elternbildung und regionale Aufklärungen einschließlich follow ups durchgeführt. Wir benötigen dringend Spenden für die Realisierung.

Maasai_Amboseli_Kampagne1Amboseli: CAFGEM hat die Aufklärung zum Amboseli-Gebiet ausgedehnt. Engagierte junge Maasai-Chiefs und Community Healt Worker (CHW) sind dankbar für die ideelle und finanzielle Unterstützung bei der Aufklärung, bei denen unsere Projektaktivistinnen die Tools vom Ärzteverband "Aktion Regen" für die Arbeit an der Graswurzel (grassroot) einsetzen. Geplant ist der Bau eines Bildungszentrums inclusive Schutzraum für gefährdete Mädchen.

3Kinango: Die erste Förderschule mit Kindergarten wurde 2014 an die staatlichen Verantwortlichen übergeben. Uns wurde versichert, dass die Eltern für immer auf die rituelle Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation/FGM) verzichten. Die Schule wurde 2010 vom kenyanischen Bildungsministerium als Role Model ausgezeichnet.

 

Deutschland: Wir sind Mitinitiatorin des Runden Tisch-FGM-Dortmund

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Der Runde Tisch FGM Dortmund hat sich dort, wo es um die Verstümmelung der weiblichen Genitalien sowie die damit einhergehenden gravierenden Spätfolgen geht, der Aufklärungsarbeit und Prävention verschrieben. Darüber hinaus wird an der Entwicklung von Hilfe- und Beratungsangeboten für die betroffenen Mädchen und Frauen gearbeitet, die aus unterschiedlichen Kulturkreisen stammen. - In diesem Zusammenhang verweisen wir auch auf das Präventionsprogramm von Ayaan Hirsi Ali: ICH KLAGE AN, Kapitel: "Genitale Verstümmelungen dürfen nicht geduldet werden", Verlag Piper, ISBN 3-492-04793-9, Als Abgeordnete im holländischen Parlament stellte sie 2004 den ersten Entwurf eines Präventionsprogramms für die Niederlande vor, gedacht als zielführend für die EU. mehr...

Mithilfe der Vernetzung beim Runden Tisch können wir von Genitalverstümmelung (FGM) betroffenen Migrantinnen ein niedrigschwelliges Angebot zu Informationen und Aufklärung geben und ggf. ihre medizinische Versorgung vermitteln. Wir bieten Aufklärung für (unbegleitete minderjährige) Flüchtlinge sowie ggf. Vermittlung für nötige Operationen Betroffener. Wir halten themenbezogene Vorträge in öffentlichen, sozialen und privaten Einrichtungen.

Hintergrund rituelle Genitalverstümmelungen:

Genitalverstümmelungen sind Ausdruck archaischer und gewalttätiger Kulturen. Schon im alten Ägypten wurden solche Prozeduren an Kindern jeden Geschlechts vorgenommen. Die sog. Pharaonische Beschneidung ist die radikalste Form, die an Mädchen praktiziert wird. Die Durchführung auf dem Land oder in privaten Wohnungen der Städte geschieht unter unhygienischsten Bedingungen und ohne Narkose, dabei halten mehrere Personen das Kind gewaltsam fest. Die Tortur kann bei Mädchen bis zu einer Stunde dauern. Etwa 8 - 10 % der weiblichen Opfer stirbt unmittelbar an Verblutung mit einhergehendem Schock und/oder Infektionen. Insgesamt ein Drittel sterben an den Direkt- und/oder Spätfolgen. Weniger bekannt ist, dass auch Jungen jedes Jahr hauptsächlich in Afrika, aber auch anderswo, daran sterben. mehr...

Wo und wie auch immer die Prozedur durchgeführt wird handelt sich um eine fundamentale Menschenrechtsverletzung, die nicht mehr aus falscher Toleranz geduldet werden darf! Auch die "Beschneidung" an Jungen ist kein harmloser Eingriff, wie uns seriöse Kinderärzte erklären: www.kinderaerzte-im-netz.de Dazu hier ein authentisches Video: Video abspielen

Weltweit schätzt man die Zahl der weiblichen Betroffenen auf 300 Millionen, und etwa jeder sechste Junge soll betroffen sein. Migrationsbewegungen haben dieses sinnlose Folterritual über den gesamten Erdball verbreitet. Eindeutige Statistiken können bisher nicht erstellt werden, denn medizinische Dokumentationen sind lückenhaft oder fehlen gänzlich. Für einen effektiveren Kinderschutz plädieren wir deshalb für regelmäßige medizinische Kontrolluntersuchungen an Minderjährigen, die z. B. mit verbesserten verbindlichen Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt werden könnten. Länder der EU sollten mit gutem Beispiel vorangehen, wie Ayaan Hirsi Ali als ehem. Abgeordnete im holländischen Parlament es bereits 2004 vorgeschlagen hatte.

Internationaler jährlicher Aktionstag: 6. Februar

"Null Toleranz zu weiblicher Genitalverstümmelung!"

"Zero Tolerance to FGM - Day!"

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Das Inter African Committé rief bei einer internationalen Konferenz in Addis Abeba im Jahre 2002 den 6. Februar als Kampftag gegen die weibliche Genitalverstümmelung aus. Seither wird dieser Tag jedes Jahr weltweit von vielen Organisationen und Frauengruppen mit unterschiedlichen Aktionen begangen, um immer wieder gegen die Unmenschlichkeit dieser frauenverachtenden Praktik zu informieren und ihre Abschaffung zu fordern. Die Förderprojekte von TABU in Kenya gehören seit Anbeginn dazu. Hier schließen sich Frauengruppen verschiedener Ethnien und Religionen zusammen und mobilisieren mit einem Aktionsprogramm die Öffentlichkeit.

 

 

 

TABU e.V. arbeitet unter der Schirmherrschaft von Stadträtin Birgit Zoerner

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TABU INTERNATIONAL e.V. ist im Besitz des Agenda21-Siegels der Stadt Dortmund und Wettbewerbsgewinner 2011. (Oberbürgermeister Ulrich Sierau bei der Übergabe an die Vereinsvorsitzende Ulla Barreto.)

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FLUCHTURSACHEN BEKÄMPFEN!

Unsere Spender und Fördermitglieder helfen benachteiligten Menschen in ihrer Heimat für mehr ökonomische Projekte, fehlende Bildung und konkreten Kinderschutz: Gemeinnütziges Spendenkonto SPARKASSE DORTMUND

IBAN: DE73 4405 0199 0211 0141 64 BIC-/Swift-Code: DORT DE 33

AFRIKA-TAG 2017 Schülerinnen & Schüler zeigen soziales Engagement für afrikanische Kinder und helfen damit Fluchtursachen zu bekämpfen

Das Leibniz Gymnasium leistet jährlich ein vorbildliches Engagement zugunsten benachteiligter Kinder unseres Förderprojekts CAFGEM in Kenya. 2017 kamen über 8.500 EUR bei der Sammelspende des Afrika-Tags zusammen. Diese Spenden werden wie immer in voller Höhe unserem Förderprojekt in Kenia zugute kommen, wo aktuell zum dritten Mal ein Kindergarten für benachteiligte Kinder gebaut wurde. Die Maasai-Eltern und ihre Kinder sind ebenso wie wir begeistert von diesem Engagement und sagen sehr herzlichen Dank!

Asanthe sana!

 

Willi-Brandt-Gesamtschule Bochum

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Spendenlauf an der GS Willi Brandt in Bochum: 2017 erhielten wir anteilig 970 EUR. Auch diese Spenden werden in voller Höhe ins Förderprojekt nach Kenya fließen und Kindern helfen, an einer Vorschulbildung teilzunehmen ohne die sie keine Chance hätten, an einer weiterführenden Schule aufgenommen zu werden. Ein weiterer Beitrag um Fluchtursachen entgegen zu wirken!

Wir danken allen engagierten SV-Leuten und Beteiligten sehr herzlich im Namen unser Förderkinder und Projektverantwortlichen in Kenya. Nur mit kontinuierlichen Spenden sind Entwicklung und Planung innerhalb von Projekten in der Entwicklungszusammenarbeit überhaupt möglich und nachhaltig.

An Euch alle sehr herzlichen Dank für den tollen Einsatz! Asanthe sana!

Die Kinderbücher sind angekommen!

"The Rhinoceros & The Housefly"

Die Künstlerin Bruni Braun ließ ihr wunderschönes Kinderbuch "Das Nashorn und die Stubenfliege" ins Englische übersetzen. Wir brauchen noch mehr Exemplare für Kenya. Herzlichen Dank an alle bisherigen Spender und die engagierte Künstlerin!

Spenden Sie afrikanischen Kindern dieses tolle Lesebuch: ISBN 978-3-7375-1324-1 Erhältlich beim epubli Verlag Berlin, Amazon, Kindle, Weltbild, Hugendubel, Google Play.

 

Bildung für benachteiligte Kinder:

Weiter gehts:

Der Schulbau der zweiten Förderschule am Kilimanjaro wurde 2017 fertiggestellt.

Nun soll mit dem Bau einer Boarding School (Übernachtungsmöglichkeit für Mädchen und Jungen) das Bildungsangebot für Kinder aus entlegenen Gebieten ermöglicht werden. Wir sammeln aktuell Spenden für den Neubau.

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Geschlechtsneutraler Kinderschutz muss Geltung erlangen! Darum solidarisieren wir uns mit Betroffenen und mehr als 30 internationalen Organisationen:

http://beschneidung.die-betroffenen.de/
http://genitale-autonomie.de/

https://hpd.de/artikel/zwei-neue-botschafter-fuer-intaktiv-14373

 

(Fotos und Texte unterliegen dem Urheberrecht von TABU e.V.)