DU & TABU mit Kunst gegen FGM
Wir bieten KünstlerInnen die Möglichkeit, sich auf dieser Website mit ihren Werken zum Thema FGM zu präsentieren. Die Beteiligung ist kostenlos.
Bildergalerie / Artgallery
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Nachhaltige Entwicklung
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Wir haben das Siegel für nachhaltige Projekte erhalten!
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Free Ai Weiwei!
13. März 2012 - Gemeinsame Protestaktion vor dem Auslandsinstitut Dortmund - wir sind dabei: Der chinesische Künstler Ai Weiwei muss als Künstler ohne Bevormundung, Abhängigkeit, Zwangsmaßnahmen und Sanktionen arbeiten können!
11 Jahre TABU e.V.
Willkommen! Welcome! Karibuni Sana!
Wir brechen mit Öffentlichkeitsarbeit ein Tabu, um Kinder vor ritueller Gewalt zu schützen und engagieren uns gegen die Ausübung von weiblicher Genitalverstümmelung (intern.: Female Genital Mutilation, kurz FGM). Dabei werden Mädchen im vorpubertären Alter die äußeren Genitalien in unterschiedlicher Weise verstümmelt. Bei verschiedenen Völkern (z. B. in Äthiopien, Sudan, Saudi Arabien) wird diese Gewalt teilweise schon an Babys ausgeübt. Die Durchführung auf dem Land oder in privaten Wohnungen der Städte geschieht unter katastrophalen unhygienischen Bedingungen und ohne Narkose. Mehrere Personen halten die Mädchen dabei gewaltsam fest. Die Tortur kann bis zu einer Stunde dauern. Seit Jahren nimmt der Trend bei städtischen Familien zu, ihre Töchter in Praxen oder Kliniken verstümmeln zu lassen (z. B. in Ägypten, Kenia, Nigeria, Saudi Arabien). Medizinisch ausgebildetes Personal handelt dort gegen den geleisteten Eid und - je nach Land - gegen geltendes Gesetz. Außerhalb der Kliniken wird FGM von sog. Beschneiderinnen oder Männern, denen magische Kräfte zugeschrieben werden, mit Messern jeglicher Größe, Muschelrändern, Glasscherben, Konservendeckeln, Scheren oder Rasierklingen praktiziert. Ein Drittel der kleinen Opfer stirbt durch Verblutung mit einhergehendem Schock und/oder Infektionen. Betroffene Frauen leiden häufig an chronischen Spätfolgen wie Entzündungen der äußeren und inneren Geschlechtsorgane. Mutter und Kind sind oft lebensbedohlich gefährdet durch zeitverzögerte Entbindungen. mehr...
Wo und wie auch immer FGM durchgeführt wird: es handelt sich um eine Menschenrechtsverletzung, die nicht geduldet werden darf! Weltweit wird die Zahl der Betroffenen inzwischen auf rd. 300 Millionen geschätzt. Die Praktik wird auch im nahen islamisch-asiatischen und fernen islamisch-ost-asiatischen Raum durchgeführt. Migrationsbewegungen haben die Praktik über den gesamten Erdball verbreitet. Auch in Deutschland gibt es betroffene Frauen und Mädchen. Eindeutige Statistiken können nicht erstellt werden, da aufgrund fehlender medizinischer Kontrollmaßnahmen verlässliche Daten fehlen. Aufgrund meist widersprüchlicher Gesetzeslagen sehen die Regierungen europäischer Länder (noch) ein Problem darin, Mädchen in betreffenden Einwandererfamilien effektiv vor FGM zu schützen. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf das Präventionsprogramm von Ayaan Hirsi Ali: ICH KLAGE AN, Kapitel: "Genitale Verstümmelungen dürfen nicht geduldet werden", Verlag Piper, ISBN 3-492-04793-9, www.piper.de Noch als Abgeordnete des holländischen Parlaments stellte sie 2004 den ersten Entwurf eines Präventionsprogramms für die Niederlande vor, der bahnbrechend sein sollte für die EU. mehr...
TABU e.V. in der Entwicklungszusammenarbeit
Wir leisten ehrenamtlich die Kooperation für CAFGEM (Community Against Female Genital Mutilation) in Kenia. Das Projekt hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2000 von einem Aufklärungsprojekt "an der Graswurzel" (grassroot) zu einem institutionalisierten Bildungs- und Schutzprojekt für Mädchen entwickelt. Lesen Sie hier ausführlicher über die Entstehung und die Arbeit von CAFGEM: mehr...
"Null Toleranz zu weiblicher Genitalverstümmelung!" am 6. Februar
Fotos © Ulla Barreto, TABU e.V.
Das Inter African Commité rief bei einer internationalen Konferenz in Addis Abeba im Jahre 2002 den 6. Februar als Kampftag gegen die weibliche Genitalverstümmelung aus. Seither wird dieser Tag jedes Jahr weltweit von vielen Organisationen und Frauengruppen mit unterschiedlichen Aktionen begangen, um immer wieder gegen die Unmenschlichkeit dieser frauenverachtenden Praktik zu informieren und ihre Abschaffung zu fordern. CAFGEM in Kenia, das Förderprojekt von TABU e.V., gehört seit Anbeginn dazu. Hier organisieren Frauengruppen verschiedener Ethnien und Religionen jährlich gemeinsam ein Aktionsprogramm, um die Öffentlichkeit gegen Genitalverstümmelungen an Mädchen zu mobilisieren.
CAFGEM-Begleitprojekt zum Umweltschutz
TABU e.V. wurde Gewinner des Agenda21-Wettbewerbs 2011. "Taka Taka Women" erhalten durch TABU-Spenden eine Ausrüstung und Esel für das Müllsammeln und den Mülltransport. Eine Einkommen schaffende Massnahme für mittellose Frauen bei gleichzeitiger Einleitung für den dringend notwendigen, regionalen Umweltschutz einschließlich Plastikrecycling. mehr...




